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Hecht

Der Hecht ist einer der spannendsten Raubfische in der Schweiz. Man findet ihn vor allem in Seen, ruhigen Flussabschnitten und Buchten mit Schilf oder Wasserpflanzen. Als typischer Lauerjäger wartet er versteckt auf seine Beute. Gefangen wird er hauptsächlich mit aktiven Angelmethoden wie dem Spinnfischen und dem Schleppfischen. Wer die richtigen Plätze kennt und geduldig fischt, hat gute Chancen auf einen spektakulären Biss und einen spannenden Drill.

Karpfen, Wels und co

Das passive Angeln auf Karpfen, Wels und Friedfische lädt in der Schweiz zum Abschalten ein. In Seen oder langsam fließenden Gewässern verbringt man entspannt Zeit am Wasser,  mit ausgelegten Ruten und natürlichen Ködern. Der Fokus liegt auf Geduld, Beobachtung und dem bewussten Erleben der Natur. Gerade diese Ruhe macht den Reiz aus – bis sie durch einen unerwarteten Biss kurz und intensiv unterbrochen wird.

Egli

Das Angeln auf Egli ist spannend und abwechslungsreich. Die Fische sind oft launisch, daher kommt es darauf an, die richtige Zeit zu erwischen und die richtige Angelmethode zu verwenden. In Seen und Flüssen bewegen sie sich häufig in Schwärmen, was aktive Angelmethoden besonders lohnend macht. Mit leichten Ruten und kleinen Ködern wird gezielt gefischt, vom Ufer oder auch vom Boot. Geduld, Beobachtungsgabe und das richtige Timing machen jeden Fang zu einem kleinen Erfolg. Außerdem ist das Egli ein sehr guter Speisefisch.

Trüsche

Das Angeln auf Trüsche in Schweizer Seen ist eine besondere Herausforderung. Vom Ufer aus wird meist passiv mit Naturködern am Grund gefischt, vom Boot aus kann aktiv mit dem Pilker geangelt werden. Entscheidend sind dabei die richtige Stelle und vor allem die passende Jahreszeit, da Trüschen nur in bestimmten Phasen gezielt gefangen werden können. Wer diese Bedingungen kennt und Geduld mitbringt, wird mit spannenden Momenten am Wasser belohnt.

Felche

Das Felchenfischen in Schweizer Seen gehört zu den klassischen und charmanten Angelarten. Felchen leben vorwiegend in den grossen Voralpenseen und werden am effektivsten mit der Hegene befischt, bei der mehrere feine Nymphenimitationen angeboten werden. Vom Boot aus kann man gezielt in unterschiedlichen Tiefen fischen, wobei man die Felche auch vom Ufer aus fangen kann. Im Frühling und in kälteren Monaten sind die Chancen oft besonders gut. In der Schweiz gibt es viele unterschiedliche Felchenarten, die sich in Grösse, Lebensraum und Verhalten unterscheiden. Der Biss der Felche ist oft fein, weshalb Aufmerksamkeit und Geduld am Wasser wichtig sind, und ein bisschen Experimentieren mit verschiedenen Hegenenkombinationen kann den Erfolg bringen. Die Fische liefern dabei nicht nur spannende Drills, sondern sind auch als Speisefisch sehr beliebt.

Forelle und Saibling

Das Forellenfischen ist sehr vielfältig und beginnt für viele Fischer mit dem Ende der Schonzeit im Frühling, im See schon etwas früher. Forellen sind oft wählerisch, daher lohnt es sich, Köder an das natürliche Nahrungsangebot im Gewässer anzupassen. In der Schweiz bietet die Gewässervielfalt ideale Möglichkeiten: Von klaren Bergbächen über langsam fliessende Flüsse bis hin zu ruhigen Seen. In unseren Bergseen sind auch Seesaibling und der kanadische Saibling anzutreffen. Aktiv mit Spinnrute, Fliegenrute oder Schleppfischen, aber auch passiv mit Pose oder Grundmontage – die Wahl hängt vom Gewässer und der Jahreszeit ab. Geduld und genaues Beobachten der Fische machen das Forellenfischen zu einem besonders lohnenden Erlebnis.

Schleppfischen

Das Schleppfischen auf Hecht und Forelle ist eine spannende Angelmethode vom Boot aus, die sich besonders auf Seen bewährt. Mit verschiedenen Schleppeinrichtungen werden Köder wie Wobbler, Gummifische oder Löffel hinterhergezogen, um die Fische gezielt zu reizen. 
Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die richtige Geschwindigkeit, Tiefe und Köderwahl zu kombinieren und die unterschiedlichen Vorlieben der Fischarten zu berücksichtigen. Geduld, Vertrauen und das gezielte Absuchen der Gewässer können mit einem tollen Fang belohnt werden.